In Norwegen gab es schon vor 1.700 Jahren ein Brettspiel

Brettspiele haben eine lange Tradition unten spielfreudigen Menschen. Doch diese reicht offenbar viel länger zurück, als man meinen möchte. Den Beweis dafür lieferten vor kurzem ausgerechnet Archäologen. Sie fanden in einem Grabhügel in Norwegen ein altes römisches Brettspiel. Dieses ist unglaubliche 1.700 Jahre alt. Es bestand aus Knochen und Steinen. Den Forschern gelang es sogar die Spielregeln für das Brettspiel zu rekonstruieren. So erhalten wir heute einen Eindruck davon, wie die Menschen sich ihre Zeit mit Brettspielen vertrieben haben. Bei dem antiken Brettspiel handelt es sich um ein Strategiespiel. Es wurde von zwei Teilnehmern gespielt, die Würfel aus Knochen verwendeten und mit Steinen als Spielfiguren antraten. Der Besitzer des Spiels dürften von hohem Rang gewesen sein, das belegen die Grabbeigaben, die von den Archäologen ebenfalls freigelegt werden konnten.

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Pictures fordert seine Spieler gedanklich bis aus Äußerste

Das Brettspiel Pictures aus dem PD Verlag hat es geschafft. Es ist eines von insgesamt drei nominierten Spielen des Jahres 2020. Der Spieleverlag hat sich schon seit längerem auf Strategiespiele spezialisiert, die nur leichte oder gar keinen Zufallsfaktor aufweisen. Pictures fordert die Kreativität seiner Spieler und überzeugt mit einfachen und kurzen Regeln. Diese passen auf eine einzige Seite. Zum Start wird eine Auslage mit 16 verschiedenen Fotos aufgebaut. Diese werden in den einzelnen Reihen und Spalten mit Zahlen und Buchstaben markiert. Nun zieht jeder Teilnehmer eines der 16 Fotos, dabei ist es jedoch möglich, dass zwei Spieler das gleiche Foto erhalten. Nun gilt es mit dem eigenen Materialset, das jeder zu Beginn erhalten hat, das zugewiesene Foto nachzubauen. Das kann sich als ganz schön schwierig erweisen.

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